Geboren in Graz, lebt in München

Studium der Chemie . Neben ihrem Chemiestudium gab sie  ihre wahre Leidenschaft, die Kunst, aufgab. Sie bildete sich nebenbei künstlerisch weiter, unter anderem durch Kurse in Aktzeichnung an der Akademie, durch Studien der Malerei in den USA oder durch Privatunterricht bei dem bekannten Münchner Maler Schüler von Glette. Eine ihrer wichtigsten Inspirationsquellen für ihr künstlerisches Schaffen ist die Musik für sie. „ Meine Bilder zeigen wie ich Musik sehe oder  fühle“

Sie lässt sich von der Musik dazu hinreisen Bilder zu kreieren. Ihre Stärke ist die Poesie der Reduktion, wie es die Süddeutsche Zeitung zitiert.

Die Farbkomposition und der Pinselduktus spiegeln ihre gehörten beziehungsweise gefühlten Emotionen, die bei ihr aufkommen während sie sich der Musik hingibt, wieder. Die Erinnerungen die sie an die Musik hat hält sie in ihren Ölbildern fest und stellt den Betrachter frei, welche Assoziationen er bei ihren abstrakt in Farbe gegossenen Emotionen verspürt  Ihre Werke sprechen durch Zurücknahme der Form zu uns und bestechen durch ihren meditativen Charakter und ihrer Zeitlosigkeit. Barbara Tax hat die Sprache der Zurücknahme in ihren Bildern verinnerlicht. Sie ist keine gewollte oder aufgesetzte Form von Mitteilsamkeit oder der dekorativen Bildsprache. Sie ist Inspiration beziehungsweise lyrische Umsetzung die auf die Kunst der Kalligraphie beruht. Ein paar schwarze Tupfer in einem Potpourri von Weiß- Tönen und einem schattenhaft wirkenden, um das weiß gelegten zarten Farbduktus sind Wort genug. Die verschiedenen Feinheiten des Graus in ihrenTuschzeichnungen sprechen alle Farben der Ausdruckskunst. Barbara Tax begnügt sich jedoch nicht mit dieser, ihrer Perfektion und so transferiert sie die knappe Linienführung in ihre Ölbilder, überträgt die grau Facetten ihrer Kalligraphie in Farbe und setzt verspielte, vorsichtig angedeutete, figürliche Elemente hinzu. Die Bilder von Barbara Tax sollen den Betrachter dazu einladen vor ihnen zu verweilen und ihn auf eine emotionale Reise entführen.

Zu einer weiteren Quelle der Inspiration zählt Barbara Tax die chinesische Tuschmalerei sowie die chinesische Literatur, die sich im künstlerischen Ausdruck in einigen ihrer Werke wiederspiegeln. Die künstlerische Vielfalt von Barbara Tax beschränkt sich nicht nur auf Leinwand, Farbe und Pinsel sondern sie hat sich mit ihren Objekten, vor allem Stühle, die mehr an Skulpturen erinnern, einen Namen gemacht.

Das Leben der Künstlerin Barbara Tax wird durch zahlreiche Ausstellung national sowie international, darunter die Teilnahme an der Biennale  Austria 2002 begleitet.